Sommerfest im Seniorenzentrum
04.07.2014 Die Woch
LUDWEILER Das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Ludweiler lädt die Bürger am Sonntag, 20. Juli, zu seinem Sommerfest ein. Beginn ist um 11 Uhr mit dem Fassanstich durch den Schirmherrn Erik Kuhn. Im Anschluss hat Ilka Sauer mit ihren Kindern von der Jodelschule der Kita Schubertstraße Völklingen ihren großen Auftritt.
Ab ca. 12 Uhr begeistert der Männergesangsverein Ludweiler die Festgäste musikalisch. Weiter im Programm geht es mit dem Duo Tinitus, das für Stimmung mit bekannten Liedern zum Mitsingen und Schunkeln sorgt. Es folgt eine professionelle tänzerische Darbietung der Tanzschule Bootz-Ohlmann. DJ Uwe Ott beschallt das Fest mit guter Musik und hofft, dass einige Gäste ihr Tanzbein schwingen.
Für Speis und Trank über den ganzen Tag sorgt wie gewohnt das eifrige Küchen- und Hauswirtschaftspersonal. Auch für die kleinen Gäste wird etwas geboten. Simone Hinnüber und Guido Karrer bieten mit ihren Ponys und einem Pferd von der Pferde-Ziegenalm Nassweiler Ponyreiten an. red./dos


VÖLKLINGEN/SAARLOUIS
Völklinger Jodel-Kinder haben Auftritt bei Saarlouiser "Sing-City"
Von red, 14.08.2013
Die Jodelgruppe der Völklinger Kita Schubertstraße – unser Bild entstand bei einem Auftritt im Frühjahr 2012. Archivfoto: Becker & Bredel 

Die Kinder aus der „Kleinen Jodelschule“ der Völklinger Kita Schubertstraße und Grundschüler der Völklinger Haydnschule haben am 31. August einen großen Auftritt bei der „Sing-City“-Veranstaltung der Musikfestspiele Saar auf dem Großen Markt in Saarlouis.
Das hat die Musikpädagogin Ilka Sauer mitgeteilt, die die beiden Gruppen leitet. Die kleinen Jodler sind um 11.30 Uhr zu erleben, die Grundschüler um 12 Uhr.


Artikel in der "Woch":

"Ilkas kleine Jodelschule" in Völklingen
07. August 2012
Der Chor nimmt an "Sing City" des Saarländischen Chorverbandes am 25. August teil

VÖLKLINGEN Zahlreiche Bühnen verwandeln am Samstag, 25. August, die Saarbrücker Innenstadt in eine Chormeile. Der Saarländische Chorverband feiert unter dem Motto "Sing City" sein 150-jähriges Bestehen – und rund hundert Chöre aus dem ganzen Saarland zeigen auf zehn verschiedenen Bühnen, dass der Chorgesang Ausdruck von Dynamik und Begeisterungsfähigkeit ist. Einer der Chöre, der 25. August teilnimmt, ist
"Ilkas kleine Jodelschule".

"Ilkas kleine Jodelschule" der Kita Schubertstraße Völklingen – Hinter diesem Namen verbergen sich derzeit 16 Mädels und Burschen im Alter von vier bis sieben Jahren, die Trudi und die Maria. Mit viel Herzblut, Spaß und Selbstbewusstsein aber auch mit kräftiger Stimme, scheppernden Löffeln, klappernden Besen und schallendem Glockengeläut erleben sie gemeinsam das „ Abenteuer Jodeln“.
Vom Begrüßungsjodler übers "Hätt i di ", dem Glockenjodler, dem "Bibihänderl" bis hin zum Besentanzjauchzer reicht das aktuelle Repertoire, das die Jodler mit feschen Hüten gerne zu Gehör bringen.
Die "Ilkas kleine Jodelschule" besteht seit drei Jahren und wurde aus einem „Reisemitbringsel“ der Musikpädagogin Ilka Sauer heraus geboren.
Sie erwarb 2008 ihr erstes "Jodeldiplom" beim Jodelpapst Josef Ecker im Chiemgau. Ecker gab seinen Schülern einen Satz mit auf den Lebensweg:
"…nehmt das Jodeln mit Heim und verbreitet es fortan in der Welt". Und genau dies tat Ilka Sauer. So entstand ein weiteres ihrer "Musikabenteuer mit viel Bauch" – "Ilkas kleine Jodelschule" der Kita Schubertstraße. Völklingen.
Mit frischer, herziger und tatkräftiger Unterstützung von Trudi (Hiltrud Lunau, Erzieherin der Kita Schubertstraße) bringt die „diplomierte Jodelleherin Marrrrria“ (Ilka Sauer) ihren Mädels und Burschen das Jodeln näher.
Für die Musikpädagogin ist das Jodeln ein Mittel, ein Geschenk um positive Gefühle mit Kraft und Mut zur Stimme, kombiniert mit Rhythmus
entstehen zu lassen und auszudrücken. Jodeln überwindet Sprachhindernisse, verbindet Generationen und schenkt vor allem "echtes herzhaftes
Lachen". "Und das klappt im Saarland genau so gut wie in den Bergen", jauchzt die Marrrrria.

In diesem Sinne: "Hollarädürrü und Servus".

Infos auch unter www.saarlaendischer-chorverband.de. red./dos


Da bleibt das Jodeln im Halse stecken
Von SZ-Redakteur Bernhard Geber, 30.03.2012, Foto: Jenal

Mit ihren kleinen Jodlern ist Musikpädagogin Ilka Sauer (links, hier beim Weltkindertag 2010 in Völklingen) auch schon für die kommende Seniorenmesse in der Stadt gebucht.
Jörg Agostini aus Völklingen hat sich zum Sprachrohr von empörten Eltern gemacht. Agostini hatte kürzlich in der Zeitung gelesen, dass die Kommunalpolitiker über 60 000 Euro Haushaltsreste (unter anderem für die Sportfreunde Heidstock) verfügten. Und teilt nun unserer Zeitung mit: "Die gleiche Stadt, die plötzlich Haushaltsreste gefunden hat, um Wohltaten zu begehen, hat ein Förderprogramm der Kindertagesstätte Schubertstraße, das gerade mal 300 Euro kostet, gestrichen."
Es geht da um die "Kleine Jodelschule", ein bekanntes Projekte der Völklinger Musikpädagogin Ilka Sauer. Agostinis Sohn Luca (5) hatte bisher jeden Freitag zusammen mit zehn bis 15 anderen Kindern an der Jodelstunde teilgenommen. Agostini: "Und dann hat man uns plötzlich im Kindergarten gesagt, das Jodeln findet nicht mehr statt, weil die Stadt ihre Fördermittel zurückgezogen hat." Agostinis Information wird auf SZ-Anfrage in der Kindertagesstätte bestätigt. Überlegungen gingen nun dahin, den Jodelkurs über den Förderverein oder auch einen kleinen Elternbeitrag zu retten.
Oberbürgermeister Klaus Lorig selbst ist die Angelegenheit offenbar nicht angenehm. Der zuständige Fachdienst, erklärt er, habe bei der Haushaltsanmeldung die Mittel gekürzt, weil, wegen der Schuldenbremse, zunächst Haushaltsreste zu verbrauchen gewesen seien. Diese Haushaltsreste hätten aber dann nicht ausgereicht. Man werde sich nun bemühen, "einen anderen Weg zu finden", versicherte Klaus Lorig.
Gruppe ist bereits gebucht
Und was sagt Ilka Sauer selbst dazu? "Den Kindern macht das Jodeln sehr viel Spaß. Wir haben auch schon wieder feste Termine vor uns bei der Völklinger Seniorenmesse und bei ,Singing City' in Saarbrücken. Ich vertraue der Stadt.


"Schlechtgelaunte jodeln selten"
16.08.2011, Pfälzer Merkur, Völklingen.
Foto: Oliver Dietze, Jodelschullehrerin Ilka Sauer vor der Völklinger Hütte.
Wer ans Jodeln denkt, der sieht vor seinem geistigen Auge die Alpen, die Natur und erinnert sich vielleicht noch an die Titelmelodie der Kinderserie Heidi. Die Völklingerin Ilka Sauer will das Jodeln in der Region populär machen - und beginnt damit in der Kindertagesstätte Schubertstraße in Völklingen. Dort bietet die selbstständige Musiktherapeutin Kurse in "Ilkas kleiner Jodelschule" an. Dafür schlüpft die 45-Jährige in die Rolle der Jodellehrerin Maria, die im Dirndl und mit bayrischem Akzent den Kindern die Grundlagen des Jodelns vermittelt. "Ich möchte die Kleinen in lockerer und ungezwungener Atmosphäre durch das Jodeln für eine Gesangsform begeistern, deren Tradition schon sehr alt ist. Kinder haben noch keine Vorurteile, das macht die Arbeit mit ihnen so spannend und einzigartig", sagt sie. Die Mädchen und Jungen aus der Jodelschule sind zwischen vier und sieben Jahre alt. Die Tracht gehört aber nicht nur für Ilka Sauer zum Programm. Auch ihre Sprösslinge tragen mit bayrischen Filzhüten zum authentischen Erscheinungsbild bei.

Ihre Jodelkunst hat sie in zwei Seminaren bei dem deutschen "Jodelpapst" Josef Ecker aus dem Chiemgau erlernt, die sie mit jeweils einem Jodeldiplom abgeschlossen hat. Bei Ecker ging es aber nicht wie in Loriots Jodelsketch um "Holleri Du Dödel Du", sondern vor allem um die richtige Atemtechnik, die passende Haltung und die klangvolle Tonbildung. "Bringt das Jodeln in die Welt" forderte Josef Ecker damals seine Seminarteilnehmer auf - und Ilka Sauer nahm ihn beim Wort. Was für sie als Weihnachtsgeschenk einer Freundin begann, wurde zu einem Hobby und ist seit zwei Jahren auch Teil ihres Berufs. "Ich wollte damals die erste Jodelschule im Saarland eröffnen und Kindern den Spaß und den Zauber dieser musikalischen Ausdrucksform näher bringen", sagt Sauer. Die Quintessenz ihrer Arbeit ist die Vermittlung eines Lebensgefühls, das aus Freiheit, Lockerheit, Mut und Selbstbewusstsein bestehe.
Frei nach ihrem Motto "Schlechtgelaunte jodeln selten", kann ihrer Meinung nach jeder jodeln, der eine positive Grundeinstellung mitbringt und genug Mut hat, etwas Neues auszuprobieren. Das Jodeln in der Kita ist aber nur eines von viele musikpädagogischen Projekten, die Ilka Sauer in Völklingen und Saarbrücken anbietet. Für volksmusikalische Jodelauftritte auf Veranstaltungen und Festen ist Ilka Sauer aber nicht zu haben. Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit gehört den Kindern aus der Kita in der Schubertstraße. Finanziell wird die Jodelschule vor allem durch die Stadt Völklingen unterstützt.
Der Kontrast zwischen dem alpenländischen Jodeln und der Stahlstadt Völklingen stört Sauer nicht. "Völklingen ist die Stadt, in der ich lebe, hier ist meine Welt. Außerdem habe ich die alte Bergtradition quasi im Rucksack hier hergebracht", sagt Sauer. das


Kinder malen nach Musik
26.04.2010 00:06, Saarbrücker Zeitung

Mit viel Fantasie und Schwung malten die Kinder nach Musik. Foto: Stadt Völklingen
Richtig hübsche Kinderkunst kann man im Alten Rathaus Völklingen anschauen. Kinder aus allen fünf Völklinger Kindertagestätten, aus Lauterbach, Ludweiler, in Völklingen am Leh, in der Schubertstraße und beim Neuen Rathaus, haben Vivaldis vier Jahreszeiten gemalt.
Ilka Sauer, eine Erzieherin, die sich vor zwei Jahren als Musikpädagogin und Musiktherapeutin selbstständig machte, hat das Projekt ersonnen und durchgeführt: "Ziel ist es, Kindern klassische und sinfonische Musik näher zu bringen."
Das Projekt erstreckte sich über zwölf Wochen. Zuerst wurde der Hörsinn geschult. Dabei lernten die Kinder unterschiedliche Geräusche zu unterscheiden und auch Stille bewusst wahrzunehmen. Teil zwei der Aktion gehörte dem Musikmachen. Da baute man Instrumente und sang Lieder. Im dritten Abschnitt ging es um das Erleben von Musik und um das Ausdrücken durch Tanz und Malerei.
Alle ausgestellten Bilder sind Gruppenbilder. Die Größeren malten die Figuren, die Kleineren steuerten Bäume, Bienen und Hasen bei und die ganz Kleinen malten Wolken und die Sonne. So sind alle Kinder auf den Bildern vertreten. Mit leuchtenden Bastelfarben malte man frei nach Smetana den Verlauf der Moldau und stellte Vivaldis "Vier Jahreszeiten" dar. Ganz toll beispielsweise der Winter, wo das Strichmännchen eine warme Wollmütze trägt und viele dicke Schneeflocken über das ganze Blatt rieseln.
Das Wichtigste für Ilka Sauer sind "Fantasie und viel Bauchgefühl". Die Kinder stellten bei der Vernissage das Projekt in einem Lied vor: "Wir reisen mit Vivaldi durchs turbulente Jahr. Mit Geigen und mit Flöten und Pauken laut und klar. Ist das nicht kloor. Die Kinder malen mit'm Ohr." Für Bürgermeister Wolfgang Bintz war das "die schönste Ausstellungseröffnung in den letzten Jahren". hof
Die Ausstellung im Alten Rathaus geht bis zum 5. Mai. Die Vier Jahrszeiten sind, zu je drei Euro, als Poster zu haben.